finbird berät ausländische Käufer und Investoren bei der Immobilienfinanzierung in Italien.
Wir unterstützen unsere Kunden bei der Auswahl und dem Abschluss passender Finanzierungen in Italien. Mithilfe unseres Kooperationsnetzwerks finden wir passende Kredite für Käufer aus dem Ausland. Dank unserer langjährigen Zusammenarbeit mit lokalen Experten und Kreditgebern in Italien bieten wir unseren Kunden wettbewerbsfähige Konditionen sowie individuell zugeschnittene Finanzierungskonzepte.
Investoren, die in Italien eine Immobilie erwerben und dafür eine Finanzierung sichern möchten, sollten sich vorab mit den Finanzierungsbedingungen und dem Immobilienmarkt des Landes vertraut machen. Wie in jedem Land gibt es auch in Italien einige Eigenheiten zu beachten, was Banken und den Abschluss einer Finanzierung für den Kauf einer Immobilie angeht.
Italien im europäischen Kontext
Italien ist mit seiner lebhaften Kultur und dem mediterranen Lebensstil ein attraktives Investitionsziel. Von den Seen im Norden bis zu den Mittelmeerküsten im Süden bietet das Land zahlreiche Möglichkeiten für den Immobilienerwerb. Die Toskana ist berühmt für ihre Landhäuser, Mailand und Rom für ihr kulturelles Erbe und ihre wirtschaftliche Bedeutung. Neben einer alternden Bevölkerung gibt es gleichzeitig einen Zustrom an internationalen Fachkräften und Touristen und dadurch Nachfrage nach Wohn- und Ferienimmobilien.
Besonderheiten beim Kauf einer Immobilie in Italien
Immobilienkäufer müssen in Italien bestimmte Schritte beim Kauf beachten. Zunächst sollten sie sich mit den rechtlichen Voraussetzungen für ausländisches Eigentum auseinandersetzen: Personen ohne italienische Staatsbürgerschaft ist es grundsätzlich erlaubt, Immobilien zu besitzen und zu bewohnen. Antragsteller aus einigen Ländern unterliegen bestimmten Beschränkungen, wenn ihre Herkunftsländer keine wechselseitigen Beziehungen zu Italien haben (und Italiener zum Beispiel keine Immobilien in diesen Ländern erwerben können). Dabei gilt das Reziprozitäts-Prinzip: Dürfen Italiener im entsprechenden Heimatland des Immobilieninteressenten Grundstücke und Immobilien kaufen, dürfen das Bürger des entsprechenden Landes auch in Italien Grundstücke und Immobilien kaufen.
Sobald die rechtlichen Voraussetzungen geklärt sind, kann der Kaufprozess beginnen. Dazu gehören die Erstellung einer Immobilienbewertung und die Vorbereitung einer Immobilienfinanzierung. Anschließend unterbreitet der Käufer dem Verkäufer ein Kaufangebot und unterzeichnet einen vorläufigen Kaufvertrag („compromesso“). Der endgültige Kaufvertrag wird bei einem Notar unterzeichnet. Dort muss der Käufer verschiedene Dokumente vorlegen und Gebühren sowie Steuern bezahlen, die sehr umfangreich sein können. Käufer zahlen neben Notargebühren auch ggf. eine Maklerprovision und anwendbare Grunderwerbssteuern. In Italien gibt es keine speziellen Steuervergünstigungen für internationale Käufer.
Das Eigentum wird in eine Urkunde eingetragen, die im italienischen Immobilienregister bzw. bei den Steuerbehörden eingesehen werden kann. Dort sind auch etwaige aufgenommene Darlehen, sonstige Pfandrechte oder anderweitige Belastungen vermerkt.
Besonderheiten bei der Immobilienfinanzierung in Italien
Ausländische Käufer dürfen Immobilien in Italien besitzen und darin wohnen, bei der Finanzierung dieser Immobilien gibt es allerdings einige Fallstricke zu beachten. In Italien sind Darlehen zwar für Ausländer verfügbar, doch die Kreditvergaberichtlinien sind deutlich strenger. Käufer aus dem Ausland können möglicherweise in Italien nur bis zu 50 Prozent des Immobilienwertes finanzieren, während Italiener Kredite bis zu 80 Prozent des Kaufpreises erhalten können. Das bedeutet, ausländische Investoren müssen in der Regel mehr Eigenkapital vorweisen, um Immobilien mit italienischen Banken zu finanzieren. Kreditgeber können im Rahmen des Kreditbeantragungsprozesses umfangreichere Nachweise und Dokumente verlangen, um die Kreditwürdigkeit eines ausländischen Käufers zu prüfen. Neben Immobilienfinanzierungen in Italien ziehen ausländische Käufer daher oftmals auch alternative Finanzierungsmöglichkeiten in Betracht wie z.B. eine Kapitalbeschaffung auf Immobilienvermögen im Heimatland als Finanzierungsquelle für den Immobilienkauf in Italien.
Immobilienfinanzierungen in Italien im internationalen Vergleich
Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern besteht bei Finanzierungen in Italien ein konservatives Verhältnis zwischen der maximal möglichen Finanzierung und dem Immobilienwert. Italien ist dabei restriktiver als andere Länder wie Frankreich, Deutschland oder Spanien, wo die Beleihungsquoten häufig höher sein können. Die Konditionen für Finanzierungen in Italien sind innerhalb der Eurozone wettbewerbsfähig, manchmal kann es jedoch sein, dass ausländische Kreditnehmer aufgrund ihrer komplexeren Situation höhere Zinsen zahlen.
Italienische Banken verlangen von ausländischen Käufern Nachweise über ihre Bonität, insbesondere Nachweise zum Einkommen und zum verfügbarem Eigenkapital. Zudem können sie neben einem höheren Eigenkapitalweitere Anforderungen stellen, da Käufer aus dem Ausland als risikoreicher gelten.
Bilaterale Reziprozitätsabkommen sind Vereinbarungen zwischen Italien und anderen Ländern. Sie legen fest, ob und unter welchen Bedingungen Bürger des betreffenden Landes Immobilien in Italien kaufen dürfen bzw. Italiener Immobilien in dem jeweiligen Land kaufen dürfen. Bevor Sie eine Auslandsimmobilie in Italien kaufen, prüfen Sie, ob es ein solches Abkommen zwischen Italien und Ihrem Heimatland gibt.
Für ausländische Käufer beträgt die maximale Laufzeit von Darlehen in der Regel 10 bis 25 Jahre. Der Beleihungswert liegt in der Regel bei 50 bis maximal 60 Prozent des Immobilienwerts.
Die Beleihungsquote für ausländische Käufer liegt in der Regel bei 50 bis 60 Prozent des Immobilienwertes. Daher müssen Investoren mit einem höheren Eigenkapitaleinsatz für den Erwerb rechnen.
Zuerst müssen sie eine „codice fiscale“ (italienische Steuernummer) beantragen, danach einen „compromesso“ (Vorvertrag) unterzeichnen und schließlich den Kauf bei einem Notar mit der „rogito“ (endgültigen Urkunde) abschließen. Der Notar prüft dabei, dass die Immobilie frei von Pfandrechten und Belastungen ist.
Zusammen mit einem lokalen Kooperationsnetzwerk in Italien können wir unseren Kunden eine persönliche und fachkundige Beratung anbieten. Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung des Kreditantrags und bei den Verhandlungen mit italienischen oder deutschen Banken, um eine optimale Finanzierungsstruktur für Ihren Immobilienkauf in Italien zu beantragen.
Käufer sollten ihre Finanzunterlagen sehr sorgfältig vorbereiten, da italienische Banken diese strikt prüfen. Außerdem gelten strengere Bedingungen für Immobilienfinanzierungen bei ausländischen Käufern und möglicherweise weitere rechtliche Einschränkungen.
Wir beginnen für Finanzierungen in Italien zunächst mit einer detaillierten Finanzanalyse, um Ihr Budget und die in Italien verfügbaren Finanzierungsoptionen für Ihr Vorhaben konkret zu bewerten. Über unser Partnernetzwerk begleiten wir Sie durch die Dokumentationsanforderungen beim Immobilien- und Finanzierungsprozess und unterstützen Sie dabei, dass Ihre Unterlagen den italienischen Bankvorschriften für die Finanzierung entsprechen. Wir führen Sie durch die Phasen der italienischen Immobilienfinanzierung von der Beantragung bis zu deren Abschluss, damit Sie sich ganz auf Ihre neue Immobilie in Italien konzentrieren können.
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Bei finbird profitieren Sie von einem europaweiten Netzwerk erfahrener Finanzierungsexperten, das Sie bei allen Fragen zu länderspezifischen Regelungen, grenzüberschreitenden Finanzierungsstrukturen und rechtlichen Rahmenbedingungen für den Erwerb von Immobilien im Ausland unterstützt.