finbird berät ausländische Käufer und Investoren bei der Immobilienfinanzierung in Frankreich.
Wir unterstützen unsere Kunden mit einem klaren Fahrplan für den Kauf und die Finanzierung einer Immobilie in Frankreich. Wir arbeiten hierfür mit einem starken lokalen Partnernetzwerk zusammen und können unseren Kunden dank dieser kooperativen Beziehungen wettbewerbsfähige Konditionen und Finanzierungslösungen anbieten, die auf das jeweilige Vorhaben und Budget für einen Immobilienkauf in Frankreich zugeschnitten ist.
Frankreich bietet bei Immobilienfinanzierungen Vorteile, wie z.B. die von der französischen Zentralbank festgelegte Zinsobergrenze, die für stabile und verbraucherfreundliche Konditionen sorgt und von denen Käufer länger von wettbewerbsfähigen Zinsen profitieren können. Darüber hinaus erlauben französische Banken häufig lange Laufzeiten, die niedrige monatliche Raten und somit eine gewisse Planbarkeit gewährleisten.
Frankreich im europäischen Kontext
Frankreich ist aufgrund seiner Geografie, seiner reichen Kultur sowie seiner attraktiven Lage in Europa ein erstklassiger Standort für den Erwerb von Immobilien. Die starke Wirtschaft und die hohe Nachfrage nach Luxusgütern machen das Land attraktiv für Immobilieninvestitionen. Regionen wie Paris, Nizza und die Côte d’Azur sind beliebte Touristenziele. Geografisch bietet Frankreich eine lange Küstenlinie und eine abwechslungsreiche Topografie, die von flachen landwirtschaftlichen Ebenen bis zu alpinen Skigebieten reicht. Internationale Fachkräfte und Studenten steigern die Nachfrage nach städtisch gelegenen Wohnimmobilien. Frankreich verfügt über solide rechtliche Rahmenbedingungen und ist offen für ausländische Investitionen.
Besonderheiten beim Kauf einer Immobilie in Frankreich
Internationale Investoren können in Frankreich ohne rechtliche Einschränkungen Immobilien erwerben. Der Immobilienprozess bringt jedoch einige Besonderheiten mit sich. Der Weg zum Eigentum beginnt meist mit einem Vorvertrag, dem sogenannten „compromis de vente“, gefolgt vom endgültigen Kaufvertrag, dem „acte de vente“, der notariell beurkundet wird und die Eigentumsübertragung formalisiert.
Die wichtigsten steuerlichen Aspekte sind die Grunderwerbssteuer („droits de mutation“), die für alle Immobilienkäufe gilt, und die Mehrwertsteuer („Taxe sur la Valeur Ajoutée“) für Neubauten. Französische Immobilieneigentümer müssen jährliche Steuern wie die Grundsteuer („taxe foncière“) und die Wohnsitzsteuer („taxe d’habitation“) entrichten, letztere gilt seit 2023 nur noch für Zweitwohnsitze. Investoren müssen unter Umständen auch die Vermögenssteuer („impôt sur la fortune immobilière“, IFI) zahlen, wenn ihr Immobilienvermögen einen bestimmten Schwellenwert übersteigt.
Zudem unterliegen Mieteinnahmen der Einkommensteuer („impôt sur le revenu“), während Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von Immobilien entsprechend der Haltedauer und der Höhe des Gewinns besteuert werden. Käufer sollten wissen, dass den lokalen Behörden beim Verkauf von Immobilien möglicherweise ein Vorkaufsrecht („Droit de préemption urbain“) eingeräumt werden kann.
Besonderheiten bei der Immobilienfinanzierung in Frankreich
Für französische Immobilienfinanzierungen gibt es verschiedene Finanzierungsprodukte mit unterschiedlichen Laufzeiten und Konditionen. Das gängigste Produkt ist der „Prêt à Taux Fixe“, ein Annuitätendarlehen mit festem Zinssatz und festen Zahlungen während der gesamten Darlehenslaufzeit. Der „Prêt à Taux Variable“ hat einen variablen Zinssatz, während der „Prêt In Fine“ als Zinszahlungs- oder Ballondarlehen strukturiert ist, bei dem nur die laufenden Zinsen gezahlt werden und das Darlehen am Ende der Laufzeit als große Schlussrate getilgt wird. Französische Kreditgeber haben strenge Regeln hinsichtlich der Bonität des Kreditnehmers („Évaluation de la Solvabilité“). Bei ausländischen Kreditnehmern legen sie darüber hinaus besonderen Wert auf sorgfältige Bonitätsprüfungen und verlangen in der Regel einen höheren Eigenkapitaleinsatz. Auch eine Hypothekenversicherung („Assurance Emprunteur“) oder eine Bankbürgschaft („garantie bancaire“) sind gängige Anforderungen bei der Immobilienfinanzierung in Frankreich.
Immobilienfinanzierungen in Frankreich im internationalen Vergleich
Französische Banken achten wie viele anderen Banken in Europa besonders auf das Verhältnis von aufgenommenem Kredit zum Wert der Immobilie sowie auf die Bonität des Kreditnehmers. Das Kreditprüfungsverfahren beinhaltet in der Regel gewisse Dokumentationsanforderungen und für ausländische Käufer werden manchmal mehr Nachweise benötigt. Wenn sie nicht mit dem französischen System und der Sprache vertraut sind, kann das den Prozess verzögern.
Frankreich bietet einen stabilen Immobilienmarkt mit einem vielfältigen Angebot an Immobilien, die von städtischen Wohnungen bis hin zu ländlichen Rückzugsorten reichen. Der rechtliche Rahmen in Frankreich schützt Vermögen und Immobilieneigentum, während der französische Lebensstil, die Kultur und die Küche das Land zu einem attraktiven Investitionsstandort machen.
Ja, auch Personen ohne Wohnsitz in Frankreich können im Inland einen Kredit erhalten. Allerdings müssen sie unter Umständen umfangreichere Unterlagen vorlegen, um eine ausreichende Bonität sowie nachhaltige Einkommensquellen nachweisen. Französische Banken verlangen von ausländischen Käufern in der Regel auch ein höheres Eigenkapital von bis zu 30 Prozent des Kaufpreises.
Kredite in Frankreich können sehr unterschiedlich ausfallen. In der Regel umfassen sie feste Zinsbindungen und Laufzeiten von maximal 20 bis 25 Jahren. Die Konditionen sind im Allgemeinen jedoch sehr wettbewerbsfähig. Einige Banken bieten zeitweise tilgungsfreie Darlehen für Immobilien an, was eine attraktive Struktur für Objekte ist, mit denen Mieteinnahmen erzielt werden.
Immobilieneigentümer in Frankreich unterliegen verschiedenen Steuern, darunter die Grunderwerbssteuer und die jährliche Grundsteuer. Auch eine Vermögenssteuer kann fällig werden, wenn der Immobilienwert einen bestimmten Schwellenwert überschreitet. Wenn Sie eine Immobilie vermieten, müssen Sie erzielte Mieteinnahmen beim französischen Finanzamt angeben und diese unterliegen der französischen Einkommensteuer. Möchten Sie die Immobilie verkaufen, fällt eine Kapitalertragssteuer auf Veräußerungsgewinne an, deren Höhe davon abhängt, wie lange die Immobilie in Ihrem Eigentum war.
Ausländische Käufer müssen in der Regel einen belastbaren und nachhaltigen Einkommensnachweis, Ausweisdokumente und einen Eigenkapitalnachweis vorlegen. Ein französisches Bankkonto kann dabei im Prozess nützlich sein. Manchmal werden auch weitere Vermögensnachweise verlangt. Entscheidend sind im Allgemeinen Unterlagen, die die Stabilität und Nachhaltigkeit Ihres Einkommens eindeutig belegen.
Die Bonität von ausländischen Käufern wird oft strenger geprüft, wenn diese einen Kredit beantragen. Steuerausländer müssen in der Regel ein höheres Eigenkapital einsetzen und ihre finanzielle Situation wird gründlicher überprüft.
Die Vermögenssteuer („Impôt sur la fortune immobilière“, IFI) wird in Frankreich auf Immobilienvermögen erhoben, das einen bestimmten Schwellenwert überschreitet. Ein Immobilienkredit kann bei der Berechnung dieses Schwellenwertes berücksichtigt werden und sich positiv auf die Anwendbarkeit der Vermögenssteuer auswirken. Hier sind eine strategische und steuerlich vorbereitende Planung und Beratung von Vorteil.
In Frankreich können verschiedene Arten von Immobilien als Sicherheit für ein Darlehen dienen. Dazu gehören selbstgenutzte Immobilien wie Einfamilienhäuser oder Wohnungen, aber auch vermietete Immobilien oder Ferienhäuser.
Französische Banken bieten Kreditnehmern die Möglichkeit, entweder die Immobilie als Sicherheit zu verwenden oder eine spezielle Versicherung („Assurance Emprunteur“) bzw. Bankbürgschaft („garantie bancaire“) über den Finanzierungsbetrag abzuschließen. Beide Optionen sind gängige Anforderungen für Immobilienfinanzierungen in Frankreich, aber auch nur dort sehr verbreitet.
Wir beginnen für Finanzierungen in Frankreich zunächst mit einer detaillierten Finanzanalyse, um Ihr Budget und die in Frankreich verfügbaren Finanzierungsoptionen für Ihr Vorhaben konkret zu bewerten. Über unser Partnernetzwerk begleiten wir Sie durch die Dokumentationsanforderungen beim Immobilien- und Finanzierungsprozess und unterstützen Sie dabei, dass Ihre Unterlagen den französischen Bankvorschriften für die Finanzierung entsprechen. Wir führen Sie durch die Phasen der französischen Immobilienfinanzierung von der Beantragung bis zu deren Abschluss, damit Sie sich ganz auf Ihre neue Immobilie in Frankreich konzentrieren können.
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